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Baupreisindex 2009 stieg um 3,3% im Jahresvergleich

 

Der Jahresdurchschnitt des Baupreisindex für den Hoch- und Tiefbau (Basisjahr 2005) betrug laut Berechnungen der Statistik Austria im Jahr 2009 115,5 Punkte und stieg somit gegenüber dem Jahr 2008 um 3,3 Prozent. Im 4. Quartal 2009 erhöhte sich der Preisindex um 2,8% zum Vorjahresquartal bzw. um 0,8% zum Vorquartal.

Der gesamte Hochbau (114,9 Punkte) wies im Jahresvergleich ein Plus um 2,1 Prozentpunkte auf. Die Hochbausparte Wohnhaus- und Siedlungsbau (114,9 Punkte) verzeichnete einen Anstieg von 2,3% und der Sonstige Hochbau (115,0 Punkte) stieg um 2,0% gegenüber 2008. Im 4. Quartal 2009 stieg der Wohnhaus- und Siedlungsbau um 0,2% bzw. der Sonstige Hochbau um 0,1% gegenüber dem Vorquartal (siehe Tabelle 1).

Hauptsächlich waren für die Indexsteigerung die Bauleistungen des Eisen- und Metallverarbeitenden Gewerbes (Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik, Elektrotechnik, Bauspenglerarbeiten und Schlosserarbeiten) sowie die Dach- und Schwarzdeckerarbeiten und die Außenwand- und Wärmedämmverbundsysteme verantwortlich. Das Indexplus bei den Baumeisterarbeiten war überwiegend auf die Bauleistungen Erdarbeiten und Abdichtungen zurückzuführen.

Die Preise im gesamten Tiefbau stiegen gegenüber dem Vorjahresdurchschnitt um 4,6%. Im 4. Quartal 2009 ergab sich gegenüber dem 4. Quartal 2008 eine Erhöhung von 4,9%, gegenüber dem Vorquartal betrug die Erhöhung 1,5%. Während der Baupreisindex Straßenbau einen Anstieg von 3,9 Prozent gegenüber 2008 verzeichnete, nahmen der Brückenbau um 2,0% und der Sonstige Tiefbau um 5,8% zu (siehe Tabelle 2).

Im Bereich der Tiefbausparten waren es insbesondere die Leistungsgruppen Bituminöse Trag- und Deckschichten (Straßenbau), Straßenoberbau (Brückenbau) und Straßeninstandsetzungen (Sonstiger Tiefbau), welche gegenüber dem Vorjahr einen kräftigen Aufwärtstrend aufwiesen.

Aus dem grafischen Vergleich der Baupreise mit den Baukosten im Wohnhaus- und Siedlungsbau ist die sich weiter verringernde Schere zwischen Baukosten und Baupreisen deutlich ersichtlich (siehe Grafik).

 

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