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Bauproduktionswert 01-07 / 2009: 8.123 Mio € (- 5,7 %)

Im Zeitraum „Jänner – Juli 2009“ erwirtschafteten die österr. Hoch- u. Tiefbauunternehmen (ohne Baunebengewerbe) einen Bauproduktionswert von 8.123,4 Mio €. Dies bedeutet einen Rückgang von -5,7% gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr!

 

In der Berichtsperiode Jänner bis Juli 2009 erwirtschafteten die österreichischen Hoch- und Tiefbauunternehmen nach Berechnungen der Statistik Austria einen Bauproduktionswert von 8,1 Mrd. Euro. Das bedeutete ein Minus von 5,7% im Jahresvergleich. Dabei mussten der Hochbau (4,4 Mrd. Euro bzw. -0,8%), vor allem aber der Tiefbau (3,4 Mrd. Euro bzw. -11,5%) teils massive Produktionsrückgänge hinnehmen. Die Daten des Baunebengewerbes sind hier nicht berücksichtigt.

Der Rückgang im Hochbau um 0,8% resultiert aus der negativen Entwicklung der Sparten Sonstiger Hochbau (-10,4%), Wohnungs- und Siedlungsbau (-5,5%) und Adaptierungsarbeiten im Hochbau (-2,4%), wogegen die Produktion im Industrie- und Ingenieurbau (+42,9%) deutlich ausgeweitet werden konnte.

Im Tiefbau zeichneten die Bausparten Brücken- und Hochstraßenbau (-43,6%), Tunnelbau (-26,2%), Wasserbau (-14,1%), sonstiger Tiefbau a.n.g. (-13,4%), Rohrleitungs- und Kabelnetzleitungstiefbau (-6,9%) sowie Bau von Straßen (-1,0%) für die insgesamt negative Entwicklung (-11,5%) der Gesamtsparte verantwortlich. Leicht belebend wirkte hier nur die Sparte Bau von Bahnverkehrsstrecken (+22,8%).

Der Produktionswert der Bautätigkeit für den öffentlichen Sektor lag in der Berichtsperiode Jänner bis Juli 2009 mit 3,4 Mrd. Euro um 7,9% über jenem des Vorjahresvergleichszeitraums.

Mit einem Anteil von 63,1% an der Gesamtinvestitionssumme der öffentlichen Hand im Bauwesen übertraf die Sparte Tiefbau (insgesamt 2,1 Mrd. Euro, -4,6%) die Bausparte Hochbau (insgesamt 1,1 Mrd. Euro und somit ein Anteil von 33,5%). Dabei verzeichnete der Hochbau gegenüber der Vorjahresperiode ein Plus von 41,6%.

Zuwächse waren in den Teilsparten Industrie- und Ingenieurbau (+280,1%), Bau von Bahnverkehrsstecken (+21,8%), sonstiger Hochbau (+20,2%), Adaptierungsarbeiten im Hochbau (+8,3%), Brücken- und Hochstraßenbau (+5,9%), Bau von Straßen (+2,6%) sowie sonstiger Tiefbau a.n.g. (+0,1%) zu beobachten, wogegen sich das Produktionsvolumen in den Teilsparten Tunnelbau (-28,9%), Wasserbau (-21,8%), Wohnungs- und Siedlungsbau (-6,9%) sowie Rohrleitungs- und Kabelnetzleitungstiefbau (-3,4%) mehr oder weniger stark verminderte.

   

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Quelle: Statistik Austria
 

 

Anmerkung:

Die vorliegenden Ergebnisse (mit Beginn des Jahres 2008 nach ÖNACE 2008 anstatt der bis einschließlich 2007 anzuwendenden ÖNACE 2003) basieren auf der Konjunkturerhebung im Produzierenden Bereich, in die all jene Unternehmen einbezogen werden, die eine Beschäftigtengrenze (20 und mehr Beschäftigte) und/oder eine Umsatzgrenze (eine Mio. Euro und mehr Umsatzerlöse) überschreiten. Sie repräsentieren rund 90% der Gesamtproduktion.


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