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Bundeslehrlings-Wettbewerb Baumaschinentechnik 2009

 

Am 2. und 3. Oktober 2009 fand an der Landesberufsschule Mistelbach erstmals der Bundeslehrlingswettbewerb für den Lehrberuf Baumaschinentechnik statt. Wo sich Teilnehmer aus ganz Österreich dem Wettkampf stellten.

Die Lehrlinge mussten in sechs Stationen ihre praktischen als auch ihre theoretischen Kenntnisse unter beweiß stellen. Für jede dieser Stationen hatten sie 90 Minuten zur Lösung der Aufgabenstellung Zeit.

Den Bewerb begannen die Teilnehmer mit einem theoretischen Test, bei dem sie 23 Fragen aus den Bereichen Motorentechnik, Baumaschinentechnik und Mathematik beantworten mussten. Um ihr Fertigungstechnisches Geschick zu testen, wurde in den 90 Minuten ein Stellbock angefertigt. Dafür waren die Kenntnisse im Drehen, Bohren, Schweißen, Schneiden und Feilen notwendig.

Mit Hilfe eines Elektroschaltplanes musste an einer Schalttafel eine komplette Lichtanlage gesteckt werden, deren Funktion von den Juroren überprüft wurde. An einem Liebherr Radlader wurde der Spannungsabfall der Starterleitung, die Stromaufnahme des Starters, sowie die Ruhespannung der Batterie gemessen. An der Hydraulik des Laders mussten der Pumpenhochdruck, der Ein- und Ausschaltdruck des Bremsspeichers festgestellt werden. Wie in der Praxis auch, mussten die Lehrlinge einen Hydraulikschlauch anfertigen, bei dem sie die Presswerte selbst ermitteln mussten, damit die korrekten Pressmaße an der Verschraubung erreicht werden.

An einem Dieselmotor musste die Einspritzpumpe richtig eingestellt werden, damit er gestartet werden konnte. Es war auch erforderlich das Ventilspiel einzustellen und den Ventilhub zu kontrollieren. Als Abschluss dieser Station war es erforderlich für eine defekte Nockenwelle einen Reparaturvorschlag abzugeben.

Die Kreativität der Lehrlinge war am Hydraulikstand gefragt. Dort gab es nur die Aufgabenstellung eine Schaltung zu bauen, in der ein Hydromotor so eingestellt ist, dass er in einer Richtung 110 U/min und in der anderen 300 U/min erreicht.

Zum Abschluss musste noch an einer Kurbelwelle ein Pleuellager vermessen und an der vorhandenen Nockenwelle der Nockenhub ermittelt werden.

Von den Teilnehmern Bernhard Leitner, Bernhard Schwab, David Hauswurz, Michael Kail, Christoph Spiess erreichte Bernhard Schwab den 1. Platz, David Hauswurz den 2. Platz und Michael Kail den 3. Platz.

 

Fotos zum Lehrlingswettbewerb finden Sie in der Bildergalerie.

 

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