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Bauproduktionswert 01-06/2009: 6.625 Mio € (- 4,0 %)

 

In der Berichtsperiode Jänner bis Juni 2009 erwirtschafteten die österreichischen Hoch- und Tiefbauunternehmen nach Berechnungen der Statistik Austria einen Bauproduktionswert von 6,6 Mrd. Euro. Das bedeutete ein Minus von 4,0% im Vorjahresvergleich.

Die Produktion nach Bausparten entwickelte sich ambivalent; während im Hochbau ein Plus von 1,6% erzielt werden konnte, verzeichnete der Tiefbau im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 10,8%. Die Daten des Baunebengewerbes sind hier nicht berücksichtigt.

Der Anstieg im Hochbau (+1,6%) resultiert aus der positiven Entwicklung der Sparten Industrie- und Ingenieurbau (+48,1%) sowie Adaptierungsarbeiten im Hochbau (+0,1%), wogegen die Produktion im sonstigen Hochbau (-8,6%) sowie im Wohnungs- und Siedlungsbau (-4,6%) einen rückläufigen Trend aufwies.

Im Tiefbau zeichneten die Bausparten Brücken- und Hochstraßenbau (-39,5%), Tunnelbau (-27,6%), sonstiger Tiefbau a.n.g. (-15,8%), Wasserbau (-15,5%) sowie Bau von Straßen (-1,0%) für die insgesamt negative Entwicklung (-10,8%) der Gesamtsparte verantwortlich. Leicht belebend wirkten hier nur die Sparten Bau von Bahnverkehrsstrecken (+18,0%) sowie Rohrleitungs- und Kabelnetzleitungstiefbau (+1,5%).

Der Produktionswert der Bautätigkeit für den öffentlichen Sektor lag in den Berichtsperioden Jänner bis Juni 2009 mit 2,7 Mrd. Euro um 6,9% über jenem des Vorjahresvergleichszeitraums.

Mit einem Anteil von 61,3% an der Gesamtinvestitionssumme der öffentlichen Hand im Bauwesen übertraf die Sparte Tiefbau (insgesamt 1,7 Mrd. Euro, -7,7%) die Bausparte Hochbau (insgesamt 968,3 Mio. Euro und somit ein Anteil von 35,4%). Dabei verzeichnete der Hochbau gegenüber der Vorjahresperiode ein Plus von 45,3%.

Zuwächse waren in den Teilsparten Industrie- und Ingenieurbau (+239,6%), sonstiger Hochbau (+21,8%), Bau von Bahnverkehrsstecken (+15,1%), Adaptierungsarbeiten im Hochbau (+8,5%) sowie Bau von Straßen (+4,8%) zu beobachten, wogegen sich das Produktionsvolumen in den Teilsparten Tunnelbau (-31,6%), Wasserbau (-27,0%), sonstiger Tiefbau a.n.g. (-8,3%), Rohrleitungs- und Kabelnetzleitungstiefbau (-7,0%), Wohnungs- und Siedlungsbau (-5,7%) sowie Brücken- und Hochstraßenbau (-0,3%) mehr oder weniger stark verminderte.

 

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Anmerkung:

Die vorliegenden Ergebnisse (mit Beginn des Jahres 2008 nach ÖNACE 2008 anstatt der bis einschließlich 2007 anzuwendenden ÖNACE 2003) basieren auf der Konjunkturerhebung im Produzierenden Bereich, in die all jene Unternehmen einbezogen werden, die eine Beschäftigtengrenze (20 und mehr Beschäftigte) und/oder eine Umsatzgrenze (eine Mio. Euro und mehr Umsatzerlöse) überschreiten. Sie repräsentieren rund 90% der Gesamtproduktion.

 

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