Wiederkehrende Prüfung - Bestellformular
Einkaufsführer 2007 - Bestellformular

Bauproduktionswert Jänner - Mai 2009: 5.207,9 Mio € (-3,8%)

 

In den Berichtsperioden Jänner bis Mai 2009 erwirtschafteten die österreichischen Hoch- und Tiefbauunternehmen nach Berechnungen der Statistik Austria einen Bauproduktionswert von 5,2 Mrd. Euro. Das bedeutete ein Minus von 3,8% im Vorjahresvergleich.

Die Produktion nach Bausparten entwickelte sich ambivalent; während im Hochbau ein Plus von 3,3% erzielt werden konnte, verzeichnete der Tiefbau im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 12,3%. Die Daten des Baunebengewerbes sind hier nicht berücksichtigt.

Der Anstieg im Hochbau (+3,3%) resultiert aus der positiven Entwicklung der Sparten Industrie- und Ingenieurbau (+64,9%) sowie Adaptierungsarbeiten im Hochbau (+0,7%), wogegen die Produktion im sonstigen Hochbau (-10,0%) sowie im Wohnungs- und Siedlungsbau (-5,2%) einen rückläufigen Trend aufwies.

Im Tiefbau zeichneten die Bausparten Brücken- und Hochstraßenbau (-34,9%), Tunnelbau (-27,8%), sonstiger Tiefbau a.n.g. (-16,0%), Wasserbau (-15,5%) sowie Bau von Straßen (-5,3%) für die insgesamt negative Entwicklung (-12,3%) der Gesamtsparte verantwortlich. Leicht belebend wirkten hier nur die Sparten Bau von Bahnverkehrsstrecken (+5,1%) sowie Rohrleitungs- und Kabelnetzleitungstiefbau (+2,3%).

Der Produktionswert der Bautätigkeit für den öffentlichen Sektor lag in den Berichtsperioden Jänner bis Mai 2009 mit 2,1 Mrd. Euro um 7,9% über jenem des Vorjahresvergleichszeitraums.

Mit einem Anteil von 58,6% an der Gesamtinvestitionssumme der öffentlichen Hand im Bauwesen übertraf die Sparte Tiefbau (insgesamt 1,3 Mrd. Euro, -10,8%) die Bausparte Hochbau (insgesamt 815,8 Mio. Euro und somit ein Anteil von 38,1%). Dabei verzeichnete der Hochbau gegenüber der Vorjahresperiode ein Plus von 56,8%.

Zuwächse waren in den Teilsparten Industrie- und Ingenieurbau (+351,7%), sonstiger Hochbau (+17,9%), Adaptierungsarbeiten im Hochbau (+10,3%) sowie Bau von Straßen (+0,2%) zu beobachten, wogegen sich das Produktionsvolumen in den Teilsparten Tunnelbau (-33,1%), Wasserbau (-25,7%), sonstiger Tiefbau a.n.g. (-10,2%), Wohnungs- und Siedlungsbau (-7,6%) sowie Rohrleitungs- und Kabelnetzleitungstiefbau (-5,9%) mehr oder weniger stark verminderte.

 

news/090831_bauproduktionswert_a.jpg

 

 Regionale Verteilung - Wert der technischen Gesamtproduktion

news/090831_bauproduktionswert_b.jpg

 


 

Anmerkung:

Die vorliegenden Ergebnisse (mit Beginn des Jahres 2008 nach ÖNACE 2008 anstatt der bis einschließlich 2007 anzuwendenden ÖNACE 2003) basieren auf der Konjunkturerhebung im Produzierenden Bereich, in die all jene Unternehmen einbezogen werden, die eine Beschäftigtengrenze (20 und mehr Beschäftigte) und/oder eine Umsatzgrenze (eine Mio. Euro und mehr Umsatzerlöse) überschreiten. Sie repräsentieren rund 90% der Gesamtproduktion.

 

MAWEV

Kompetenz durch fokussierte Information. 

 

© MAWEV Verband Österreichischer Baumaschinenhändler
A - 1040 Wien, Schaumburgergasse 20 · Tel. +43 (0)1 504 26 98 · Fax. ++43 (0)1 504 26 99
Mail. mawev@mawev.at · Vereinsregister: ZVR-Zahl 099742129 · UID-Nr.: ATU 40421708