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Vorzeitige Absetzung von Wirtschaftsgütern (30%)

 

Zur Belebung der Wirtschaft wurde mit dem Konjunkturbelebungsgesetz 2009 für die Jahre 2009 und 2010 eine befristete Maßnahme gesetzt – die vorzeitige Absetzung für abnutzbare, körperliche Wirtschaftsgüter.

Mit dem Konjunkturbelebungsgesetz 2009 wird das Einkommensteuergesetz 1988 geändert – es wird um einen neuen Paragraphen (§ 7a) ergänzt. Dieser sieht die vorzeitige Absetzung für Abnutzung, d.h. für abnutzbare, körperliche Wirtschaftsgüter, vor.


Die Regelung gilt jedoch nur für Anschaffungs- und Herstellungskosten, die nach dem 31. Dezember 2008 und vor dem 1. Jänner 2011 anfallen. Somit kann für 2009 und 2010 eine vorzeitige Absetzung für Abnutzung von 30 % der Anschaffungs- und Herstellungskosten vorgenommen werden. Erfolgt im selben Wirtschaftsjahr auch die Inbetriebnahme des Wirtschaftsgutes, umfasst der Prozentsatz von 30 % auch die nach § 7 zustehende Absetzung für Abnutzung, wobei die Abschreibung nach § 7 und die vorzeitige Absetzung für Abnutzung in Summe die Anschaffungs- und Herstellungskosten nicht übersteigen dürfen.
Wirtschaftsgüter, die von der vorzeitigen Absetzung ausgenommen sind:

 

  • Gebäude und Herstellungsaufwendungen eines Mieters oder sonstigen Nutzungsberechtigten auf ein Gebäude
  • Personen- und Kombinationskraftfahrzeuge, ausgenommen Fahrschulkraftfahrzeuge
  • Kraftfahrzeuge, die zu mindestens 80 % der gewerblichen Personenbeförderung dienen
  • Luftfahrzeuge
  • Geringwertige Wirtschaftgüter, die gemäß § 13 abgesetzt werden
  • Gebrauchte Wirtschaftsgüter
  • Wirtschaftsgüter, die von einem Unternehmen erworben werden, das unter beherrschendem Einfluss des Steuerpflichtigen steht.

 

Erstreckt sich die Anschaffung oder Herstellung eines Wirtschaftsguts über mehr als ein Wirtschaftsjahr, ist die vorzeitige Absetzung für Abnutzung von den auf die einzelnen Jahre entfallenden Teilbeträgen der Anschaffungs- und Herstellungskosten vorzunehmen. Ziel dieser befristeten Maßnahme ist es, dahingehend zur Belebung der Wirtschaft
beizutragen, dass Unternehmen durch diese steuerliche Begünstigung ihre Investitionstätigkeit erhöhen oder vorziehen.


Quelle: portal.wko.at , Bundesgesetzblatt zum Konjunkturbelebungsgesetz 2009

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