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Jährliche Inflationsrate der Eurozone auf -0,1% gesunken


In der EU auf 0,6% gesunken.

Die jährliche Inflationsrate der Eurozone1 lag im Juni 20092 bei -0,1%, gegenüber 0,0% im Mai. Ein Jahr zuvor hatte sie 4,0% betragen. Die monatliche Inflationsrate betrug im Juni 2009 0,2%. Die jährliche Inflationsrate der EU3 lag im Juni 2009 bei 0,6%, gegenüber 0,8% im Mai. Ein Jahr zuvor hatte sie 4,3% betragen. Die monatliche Inflationsrate betrug im Juni 2009 0,2%. Diese Daten werden von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften, veröffentlicht.

 

Preisentwicklung in den EU-Mitgliedstaaten

Im Juni 2009 wurden die niedrigsten jährlichen Raten in Irland (-2,2%), Portugal (-1,6%), Belgien, Spanien und Luxemburg (je -1,0%) gemessen, und die höchsten in Rumänien (5,9%), Polen (4,2%) und Litauen (3,9%). Im Vergleich zu Mai 2009 ging die jährliche Inflationsrate in einundzwanzig Mitgliedstaaten zurück, blieb in vier unverändert und stieg in einem an. Die niedrigsten Durchschnittswerte über zwölf Monate bis einschließlich Juni 2009 verzeichneten Portugal (0,8%), Irland (1,0%) und Deutschland (1,5%); während die höchsten in Lettland (10,0%), Litauen (8,6%) und Bulgarien (7,3%) gemeldet wurden.

 

Eurozone

Die Hauptkomponenten mit den höchsten jährlichen Raten im Juni 2009 waren Alkohol und Tabak (4,4%), verschiedene Waren und Dienstleistungen (2,1%) sowie Restaurants und Hotels (1,9%), die mit den niedrigsten jährlichen Raten waren Verkehr (-4,8%), Nachrichtenübermittlung (-1,0%) und Wohnung (-0,5%). Bei den Teilindizes hatten Restaurants und Cafés (+0,17 Prozentpunkte), Tabak (+0,13), Mieten und Elektrizität (je +0,12) die stärkste Steigerungswirkung auf die Gesamtinflation, während Kraftstoffe für Verkehrsmittel (-0,99) und Flüssige Brennstoffe (-0,45) am stärksten senkend wirkten. Die Hauptkomponenten mit den höchsten monatlichen Raten waren Verkehr (1,4%), Alkohol und Tabak (1,3%) sowie Restaurants und Hotels (0,3%). Diejenigen mit den niedrigsten Raten waren Bekleidung und Schuhe (-1,1%), Nahrungsmittel und Nachrichtenübermittlung (je -0,3%). Insbesondere Kraftstoffe für Verkehrsmittel (+0,22 Prozentpunkte), Tabak, Flüssige Brennstoffe und Obst (je +0,04) hatten die stärkste Steigerungswirkung, während Bekleidungsartikel (-0,07) und Gemüse (-0,05) am stärksten senkend wirkten.

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